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30.09.2010

<<< H05- Hochwasser (überörtliche Hilfe), Lk Elbe-Elster >>>

 

Feuerwehren im Einsatz: Stadt Friesack, Brädikow, Wagenitz, Senske, Haage,

                                    Wutzetz

 

Eingesetze Fahrzeuge:    ELW, 3x MTF

 


Details: Am 30. September um 11.27 Uhr wurden die Kameraden der

             Feuerwehren Friesack, Brädikow, Wagenitz, Senske, Haage und

             Wutzetz über die Digitalenmeldeempfänger bzw. Sirenen alamiert.

             Die Wehren wurden im Zuge der Brandschutzeinheiten des

             Landkreises Havelland durch das Innenministerium des Landes

             angefordert, um die Kameraden des Landkreises Elbe-Elster bei der

             Abarbeitung des dortigen Hochwassers zu unterstützen.

             Aus dem Bereich des Amtes Friesack fuhren insgesamt 20 Kameraden

             mit zum Einsatz.

             Alle Wehren des Landkreises Havelland trafen sich auf dem Gelände

             des MAFZ-Paaren Glien um von dort aus gemeinsam im Konvoi nach

             Herzberg (Kreisstadt EE) zu fahren.

             Dort wurden die Wehren in mehrere Züge aufgeteilt.

             Die Feuerwehren des Amtes Friesack waren mit den Kameraden aus

             den Ämtern Rhinow und Nennhausen Bestandteil des 2. Zuges.

             Gemeinsam galt es, einen Deichabschnitt in der Nähe von Elsterwerder

             zu sichern.

             Der Wasserstand des "Schwarzen Elster" betrug ca. 3,50m,

             normal wären 70cm!

             Der Fluss, der sonst eine Breite von 20m hatte, hatte durch die

             enormen Wassermassen nun eine Breite von ca. 80m.

             Das Wasser stand teilweise bis an die Deichkronen.

             An einigen Abschnitten wurde der Deich bereits überspült und drohte

             zu brechen.

             Die Feuerwehren sicherten die Deichabschnitte.

             Nur mit viel Muskelkraft gelang es, schlimmeres zu verhindern.

             Die gesamte Nacht durch mussten immer wieder Sickerstellen

             abgedichtet werden.

             Am Freitagvormittag galt es einen Deichabschnitt zu sichern,

             der akut drohte zu brechen.

             Die Wehren konnten am Freitagnachmittag, nach gut 24 Stunden

             harter Arbeit ihren Einatz beenden.

 

 

Bilder:

 

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weitere Bilder: FF Ketzin